Apr
22
2016

Mission impossible! Gewerkschaften und Arbeitsfrieden in China

Über die widersprüchliche Rolle der Gewerkschaften in China:

https://www.giga-hamburg.de/de/system/files/publications/gf_asien_1408.pdf

 

Apr
8
2016

China und die Panama-Papiere

Kein Land wird in den Panama-Papieren so oft genannt wie China: Angehörige hoher Parteifunktionäre betreiben Briefkastenfirmen. Chinas Führung läßt sämtliche Berichte über die Panama-Papiere sperren. Mossack Fonseca unterhält insgesamt acht Büros in der Volksrepublik, so viele wie in keinem anderen Land. Auch der Schwager von Staats- und Parteichef Xi Jinping sowie die Tochter des früheren Ministerpräsidenten Li Peng sollen in den Papieren erwähnt werden.(Schwäb. Tagblatt, 8.4.2016)

 

Apr
6
2016

Hinrichtungen im Jahr 2015

Amnesty International teilte am 5.4.2016 mit, dass die Zahl der Hinrichtungen in der Welt im letzten Jahr wieder deutliche angestiegen ist (plus 54 %). Die Zahl lag ohne China bei über 1634. An der Spitze der Tabelle liegen die Länder Iran, Pakistan und Saudi-Arabien. China ist in der Tabelle nicht enthalten, weil die Zahl der Hinrichtungen in China als Staatsgeheimnis behandelt wird. Amnesty geht aber davon aus, dass die Zahl der Hinrichtungen in China höher lag als in der restlichen Welt insgesamt, d.h., über 1.634.
Apr
5
2016

Vortrag “Chinesische vegane Suppen”, am 8.4.2016

Der Deutsch-Chinesische Freundeskreis Tübingen veranstaltet am Freitag, 8.4.2016, 20 Uhr in der Hirsch-Begegnungsstätte Tübingen, Hirschgasse 9 einen Vortrag mit Suppenverkostung von Frau Dr. Nora Frisch zum Thema

Chinesische vegane Suppen – Ernährung nach den Fünf Elementen

Den engen Zusammenhang, der zwischen der Lebensenergie Qi und einer ausgewogenen Ernährung besteht, erkannten bereits die alten Chinesen.

Bei Interesse am Vortrag bitte per E-Mail anmelden: reinhardlt@yahoo.de

Feb
20
2016

Vortrag am 11.3. über einen besonderen Besuch in Qingdao

Der Deutsch-Chinesische Freundeskreis Tübingen veranstaltet am Freitag, 11.3.2016, 20 Uhr, in der Hirsch-Begegnungsstätte, Tübingen, Hirschgasse 9 einen Vortragsabend mit Dieter Benze, Vorsitzender der Marinekameradschaft  Esslingen zum Thema

1914 Kapitulation in Tsingtau – 2014 Deutsche besuchen Qingdao (China)

Im November 2014 besuchten die Enkel der deutschen Tsingtau-Soldaten und der Shanty Chor der Marinekameradschaft anläßlich des hundertsten Jahrestages der deutschen Kapitulation am Beginn des ersten Weltkriegs das moderne chinesische Qingtao und wurden dort  sehr freundlich aufgenommen.

 

Feb
20
2016

Vortrag “Feng Shui” am 26.2., 20 Uhr

Der Deutsch-Chinesische Freundeskreis Tübingen veranstaltet am Freitag, 26.2.2016, 20 Uhr, in der Hirsch-Begegnungsstätte, Tübingen, Hirschgasse 9 einen Vortragsabend mit der Feng Shui Beraterin Elfie G. Pliester zum Thema

Feng Shui – Die chinesische Kunst des Wohnens

Feng Shui ist ein Weg, die eigenen Wohn- und Lebensbereiche im Einklang mit der Natur harmonisch einzurichten, um Vitalität und Lebensfreude z verbessern.

Jan
15
2016

Bakugai

Aus dem Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Januar 2016

“In Japan hat sich 2015 ein schönes Wort etabliert: Bakugai. Es umschreibt eine chinesische Reisegruppe auf ausgiebiger Shoppingtour. Kann man sich auch für die Szenen in deutschen Einkaufsstraßen 2016 merken: Bakugai.”

Dez
1
2015

Vortrag am 4.12.2015: Einmal Chinese – immer Chinese?!

Der Deutsch-Chinesische Freundeskreis Tübingen lädt am Freitag, 4.12.2015, 20.00 Uhr zu einem Vortrag von Truc Nhu Tran  in die HIRSCH-Begegnungsstätte, Tübingen, Hirschgasse 9, Großer Saal zum Thema

“Einmal Chinese – immer Chinese?!

Dimensionen chinesischer Migrantenidentitäten

ein.

Nov
19
2015

Islamischer Staat tötet chinesische Geisel

SPIEGEL ONLINE

19. November 2015, 07:00 Uhr

Vom IS ermordete Geisel

China kündigt Kampf gegen Terror an

Die Terrormiliz IS hat eine weitere Großmacht gegen sich aufgebracht – durch die Ermordung einer chinesischen Geisel. Die Regierung in Peking kündigt an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Jetzt will auch China gegen die Terrormiliz “Islamischer Staat” vorgehen. Die Radikalislamisten hatten sich am Mittwoch im Internetmagazin “Dabiq”, einer Art islamistischer Verbandszeitschrift, damit gebrüstet, eine chinesische und eine norwegische Geisel hingerichtet zu haben. Zum Beweis veröffentlichten sie Fotos der Leichen. Die Regierung in Peking kündigte daraufhin an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

“China verurteilt die brutale Ermordung eines chinesischen Staatsbürgers aufs Schärfste”, sagte Staatspräsident Xi Jinping. Man werde sich allen Formen des Terrorismus widersetzen und resolut gegen alle gewaltsamen und kriminellen Terroraktivitäten vorgehen.

Die chinesische Regierung hatte im September bestätigt, dass sich ein Chinese in der Gewalt des IS befinde. Man habe mit “allen Mitteln” versucht, die Geisel zu retten. Bei dem Ermordeten soll es sich um einen 50 Jahre alten Lehrer handeln.

Auch auf dem Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) stand das Thema Terror auf der Tagesordnung. In einem Entwurf für die Abschlusserklärung, die am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) veröffentlicht werden soll, heißt es: “Wir lassen es nicht zu, dass der Terrorismus die Grundwerte bedroht, die unsere freien und offenen Volkswirtschaften stützen. Wir betonen die dringende Notwendigkeit größerer internationaler Kooperation und Solidarität, um den Terrorismus zu bekämpfen.”

In der Apec arbeiten 21 Staaten rund um den Pazifik zusammen, dazu gehören die USA, China, Japan, Russland, Südkorea, Kanada, Mexiko, Chile, Peru, Neuseeland, Australien, Papua-Neuguinea, Taiwan, Hongkong, Brunei, Indonesien, Malaysia, Singapur, die Philippinen, Thailand und Vietnam.

vet/dpa/Reuters

Nov
3
2015

China in Lateinamerika

http://giga.hamburg/de/publication/trotz-wirtschaftlicher-flaute-china-zeigt-flagge-in-lateinamerika

Um den ganzen Artikel zu lesen, den Link anklicken und unten nach der  Zusammenfassung auf “Volltext” klicken.

Nele Noesselt / Detlef Nolte

Trotz wirtschaftlicher Flaute: China zeigt Flagge in Lateinamerika

GIGA Focus Lateinamerika, 07/2015

Im Jahr 2015 wird das Wirtschaftswachstum in Lateinamerika zum fünften Mal in Folge niedriger als im Vorjahr ausfallen, das BIP wird nach Schätzungen des IWF sogar um 0,8 Prozent schrumpfen. Dennoch baut China seine Präsenz in Lateinamerika aus.

Analyse
Der wirtschaftliche Einbruch Lateinamerikas hängt vor allem mit dem Verfall der Rohstoffpreise zusammen. Das niedrigere Wachstum in und die geringere Nachfrage aus China spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der VR China und den lateinamerikanischen Staaten birgt für beide Seiten hohe Risiken. Ungeplante Konjunkturkrisen oder strategische Anpassungen der nationalen Wirtschaftsplanung strahlen auf das jeweils andere System aus. Solange wenigstens eine der beiden Wirtschaftsregionen boomt, profitieren allerdings immer noch beide.

  • Chinas Interessen in Lateinamerika sind vor allem wirtschaftlicher Natur. Es geht um die Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen, um Exportmärkte und Investitionsmöglichkeiten für chinesisches Kapital.
  • Lateinamerika fällt in eine neue Abhängigkeit vom Rohstoffexport zurück, trotz Diversifizierung der Handelspartner.
  • China will die Handelswege zwischen Asien und Lateinamerika ausbauen. Zwei chinesische Prestigeprojekte – ein interozeanischer Kanal durch Nicaragua und eine transkontinentale Eisenbahnlinie durch Südamerika – illustrieren dieses Bestreben.
  • Image und Reputation spielen in der chinesischen Außenpolitik eine zentrale Rolle. Die chinesische Charmeoffensive und Soft-Power-Politik gegenüber Lateinamerika soll die Rolle Chinas als global agierender Akteur positiv zur Geltung bringen.
  • Die Kooperation mit Regionalorganisationen wie der CELAC ermöglicht es der VR China, ihre neue selbstdefinierte Rolle als regelsetzende Großmacht auszutesten – ohne in direkten Konflikt mit etablierten Strukturen und Akteurskonstellationen zu geraten.
  • China überholt Europa als Handelspartner in Lateinamerika. Europa sollte sich der Herausforderung durch die chinesische Konkurrenz stellen und trilaterale Optionen ausloten.